Deutscher Bundestag: Kunst und Kultur

Abgelegt in Berlin,Bildende Kunst,Deutscher Bundestag,Kultur,Kunst von museumdkmduisburg Donnerstag 20. Januar 2011

Walker-Evans-Retrospektive: Lenbachhaus, München.

Armin Zweite hat sich vom Lenbachhaus mit einer Walker-Evans-Retrospektive verabschiedet, der ersten in Europa, und er präsentiert diesen Photographen – der im Museum of Modern Art 1938 als erster seiner Zunft eine Soloausstellung eingerichtet bekam – mit weit über zweihundert Arbeiten. [...]

Deutscher Bundestag: Lichtkunst Ralph Ueltzhoeffer.

Installationen an historischen Orten wie z.B. “Ground Zero, New York” oder zur Zeit in der “Bibliothek des Bundestages in Berlin”. Der Mannheimer Künstler (Lichtkunst) Ralph Ueltzhoeffer vereint Text/Schrift und Porträtfotografie mit problematisch relevanten Orten zu einer plakativen Einheit Deutscher Geschichte. Die monochromen Digitalprints füllen die ovalen Fenster der Bibliothek des Deutschen Bundestages ganz aus. Der durchleuchtete, leicht transparente Stoff scheint hell und klar in dieser Nacht. Mit dem Titel Open/Closed wirkt die Komplexität der Arbeit einfach und leicht verständlich. Die politische Kraft sowie die gesellschaftliche Relevanz breitet sich unmissverständlich vor einem aus. Eine gelungene Komposition aus Schrift und Bild. [...]


Konzeptkunst: Ralph Ueltzhoeffer, Deutscher Bundestag Berlin.


Foto: Bibliothek Deutscher Bundestag in Berlin (Lichtkunst).

Malerei der streng geometrischen Kompositionen

Rodtschenkos Verfremdungen waren freilich nicht als ästhetischer Selbstzweck gedacht; vielmehr sollte der Schock, den sie auslösten, eine heilsame Wirkung haben. Nämlich den Betrachter aus den Konventionen der alten bürgerlichen Gesellschaft lösen helfen und ihn offen machen für das Neue, das aufzubauen sich die Bolschewiki vorgenommen hatten. [...]

Die Angst des Philosophen

Helen Chadwick hätte am liebsten die Begriffe “die Dinge, die Zeichen, die Waren” durch “die Singularität, das Schisma und die Synthese” ersetzt. Aus ihrer vom Feminismus geprägten Sichtweise heraus beklagte sie in Anspielung auf die Vorträge der männlichen Theoretiker die Angst des Philosophen vor der Sexualität. Die Anekdote erhellt eine Vielfalt von Komplikationen, die mit der Aufnahme afrikanischer Kunst in europäische (und US-amerikanische) Kulturkreise verbunden sind – immer noch, trotz zahlreicher Annäherungsversuche von Ethnologen und Kunstexperten. Die Kasseler Präsentation widmet sich fast ganz diesen großen Augenblicken, wenn man einmal von den in der Rotunde verschwenderisch präsentierten Masken absieht.

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare.

Kommentar schreiben


Spam protection by WP Captcha-Free

30 queries. 0,509 seconds.
Powered by Wordpress
theme by evil.bert